Rauchwarnmelder: Wer soll wie handeln?

 


 

In Bayern sollen bis 31.12.2017 alle Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so angebracht werden und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Die Eigentümer vorhandener Wohnungen sind verpflichtet, jede Wohnung entsprechend auszustatten. (Landesverordnung Bayern Art. 46 Abs. 4) Die Sicherheit der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese selbst.

 

Es besteht nur die Pflicht, Rauchwarnmelder im Sondereigentum einzubauen. Gemeinschaftseigentum (Treppenhäuser, Flure, Keller, Speicher usw.) sind von der Einbauverpflichtung nicht erfasst. Im Sondereigentum müssen Wohn- und Schlafräume sowie Flure, die zu diesen führen, ausgestattet werden.

 

 

Aus der o.g. Problematik ergeben sich diverse Überlegungen:

  • Wer wartet die Rauchwarnmelder?
  • Rauchwarnmelder mit Sichtkontrolle oder Funkkontrolle bei der Wartung?
  • Wie funktioniert die Montage?
  • Wie ist der Umgang wenn Eigentümer bereits selbst Geräte installiert haben?
  • Was passiert bei vermietetem Wohnungseigentum?
  • Wie ist der Versicherungsschutz?
  • Wie ist die Sachlage bei Eigentümern die den Zugang sowie Montage verweigern?
  • Können Kosten umgelegt werden?

 

Wägen Sie die Überlegungen sorgfältig ab. Was spricht für und gegen einen Beschluss der Gemeinschaft? Wie hoch werden die Kosten und der Aufwand?

 

Grundsätzlich sind unterschiedliche Wege in einer Eigentümergemeinschaft möglich. Wir zeigen Ihnen gerne die Wege und deren Lösungen, bereiten passende Beschlüsse für die Eigentümerversammlung vor und kümmern uns um die Maßnahmen und Ausführung.